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CALDAS DE REIS

Wo befindet sich Caldas ?

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GEOGRAFISCHE LAGE: Caldas befindet sich in der Autonomie von Galizien (Spanien) im nordwesten der Provinz von Pontevedra, in der Ebene des Flusses Umia. Durch die Stadt führt die Strasse N-550, und die Autobahn A9 A Coruña-Vigo hat auf der Höhe von Saiar-Soutelo (2,5 Km. entfehrnt) direkter Anschluss.

Sicht

Sicht des Flusses Umia, Rathaus und Balnearium Acuña.

Heutzutage hat Caldas neun Pfarreien: Arcos da Condesa (Körperschaft seit 1945), Santa María, San Andrés, San Clemente, Carracedo, Bemil, Saiar, Godos und Santo Tomás de Becket. Caldas hat eine Fläche von 68,51 Km² und seine Einwohnerzahl beträgt 9.430 Einwohner (ca. 25% konzentrieren sich um die Stadt herum).

BEVORZUGTE STADT: In Caldas konzentrieren sich drei Hauptpunkte die während der ganzen Geschichte dieser Stadt sehr wichtig waren und ohne diese währe es sehr schwierig die heutige Lage zu verstehen:

Reiche Landschaft und gutes Klima.

Mittelpunkt der wichtigsten Strassenverbindungen der Provinz. Die Entfehrnung bis zu den wichtigsten Städten dieser Umgebung ist die Folgende:

  • Vilagarcía: 11 Km.
  • Pontevedra: 21 Km.
  • Santiago de Compostela: 36 Km.
  • Vigo: 50 Km.
  • A Coruña: 100 Km.
  • Ourense: 123 Km.
  • Lugo: 127 Km.
  • Die Schwefelquellen.

    FLUSS UND PARKANLAGE: Durch Caldas fliesst der Fluss Umia der mehrere Nebenflüsse und kleinere Bäche hat die wichtig für den Fischfang sind und auch ein gutes Bewässerungssystem sind. In der Ebene vom Umia, inmitten des Stadtzentrums von Caldas kann der Besucher der Höhepunkt der Stadt sehen, es handelt sich vom hundertjährigem Garten. Innerhalb dieses Gartens kann man ganz verschiedene Baumarten, sowie Büsche der fünf Kontinenten betrachten. Er ist einer der interessantesten botanischen Sehenswürdigkeiten der Provinz und so wurde er auch im Jahre 1962 mit der Auszeichnung von "Paraje Pintoresco" (malerische Gegend) belohnt. Dieser Park wird durch einen Eichenwald vergrössert, hier haben wir hundertjährige Eichen. Dieser Ort wurde früher für den Viehhandel benutzt und heute dient er als Vergnügungspark in den Festlichkeiten und Kulturereignissen.
    Wenn wir dem Fluss entlangehen (nach ca. 2 Km.) erreichen wir ein einmaliges Bild: einen hervorragenden Wasserfall und mehrere Reste von Mühlen in denen Mehl gemahlt wurde. Dieser Ort befindet sich heute unter grosser Gefahr weil man ihn zerstören will um einen Stausee zu bauen. Dieses Proyekt ist ein "Naturschutz-Mord" das grosse Gefahren für Einwohnern von Caldas bringen wird.

    Fluss und Gartenanlage

    Fluss und Gartenanlage

    FINANZIELLE TÄTIGKEITEN: In den letzten Jahren liess man die Landwirtschaft ein wenig beiseite um sich mehr für die industriellen Vortschritten zu konzentrieren. Als heutige wichtige Tätigkeiten sind Folgende zu nennen:

  • Landwirtschaft: Korn, Mais und Kartoffeln.
  • Vieh: Rind und Schwein.
  • "Traditionelle" Tätigkeiten sind hervorzuheben: "Steinhauer" von San Clemente und "Glockenverarbeiter" von Arcos da Condesa.
  • Viehhandel: Jeden Montag in der calle Real und Campo da Torre.
  • Markthalle: von Montag bis Samstag hier haben wir aller Art Fische, Meeresfrüchten, Fleisch, Gemüse, Früchte und Blumen.
  • Geschäfte: es gibt eine grosse Auswahl von kleinen Geschäften die sich in den wichtigsten Strassen und Gassen der Stadt befinden.
  • GESCHICHTLICHE ZUSAMMENFASSUNG: Caldas war schon immer eine Stadt die sich im Zentrum Galiziens befindet. Einer der Höhenpunkte der Stadt sind natürlich die Schwefelquellen:

    In der Bronzenzeit war Caldas eine goldene Tür. Der Schatz der Silgadas kann man heute im Museum von Pontevedra besichtigen. Es gibt auch eine Nachahmung dieses wertvollen Stücks im Stadtauditorium.

    Der Schatz von Caldas

    Der Schatz von Caldas. Museum von Pontevedra

    In der Zeit der Kelten, wohnte das Tribu der Cilenos hier sie lebten in "Strohhäuser" unter dem Schutz vom Gott Edovio.

    Während der Römerzeit, war Caldas mit dem Namen von "Aqua Celenae" bekannt. In dieser Zeit wurde die Stadt auch als "municipium" (Gemeinde) und Sitz der Vía XIX anerkannt; diese Strasse verbindete Braga, Lugo und Astorga. So haben wir aus dieser Zeit noch heute in dieser Stadt wichtige Bauwerke wie z.B Brücken und römische Kirchen.

    Während des Cristentums war Caldas ein wichtiger Bischofssitz in dem ständige Rivalitäten zu spüren waren wegen den Priscilianisten die gegen die Hierarchisten gingen.

    Während der Zurückeroberung, war Caldas de Rex ein wichtiges Herzogtum, Wiege von Alfons VII, der Sohn von der Königing Doña Urraca war.

    Turmes von Doña Urraca

    Zerstörung des Turmes von Doña Urraca im Jahre 1891. Archievfoto. Teildieser Steine wurden für den Bau der Pfarrkirche von Santo Tomás von Becket (1890-1894) wiederbenutzt.

    In Zeiten des Feudalismus, war Caldas eine Abstammung der Erzbischöfe von Compostela und Aufenthaltsort von vielen Pilgern wie z.B Santo Tomás von Canterbury.

    In monarchistischer Zeit kauften sich die Einwohnern von Caldas das Recht sich selbstständig als Gemeinde zu verwalten. Dieses Recht erhielten sie vom König Felipe II.

    Ab dem XVII Jh. kamen mehrere Aderlsfamilien nach Caldas um sich hier niederzulassen. So haben wir heute mehrere Adelshäuser.

    Adelshäuser in Caldas

    Adelshäuser in Caldas

    Ab dem XVIII Jh. war Caldas eine ruhige Provinzhauptstadt, wichtig vor allem wegen seinen politischen Tätigkeiten.

    Ende des XIX Jh. und Anfangs des XX Jh. kriegt die Stadt seine heutige Physiognomie dank der Parkanlage, der öffentlichen Schule, des Altersheims, der neuen Querstrasse, der neuen Bauwerke, der Pfarrkirche und des Parks "As Palmeiras".

    Heutzutage versucht sich Caldas als Thermalstadt bekannt zu geben, dazu soll das Proyekt "A Tafona" und "Cultura Quente" helfen, sowie die Mittarbeit aller Einwohnern. Das Ziel dieses Proyekts soll 2002 beendet werden.

    SCHWEFELQUELLEN: Die Römer waren die Ersten die Wichtigkeit dieser Terapie erkannten, so hat man dann im laufe der Jahre die Adligen, den Klerus und viele andre Leute Hierhien gebracht um von diesem Wasser zu geniessen. All diese Besucher badeten in diesen bekannten Teichen und Waschbecken.

    Wissenschaftliche Kenntnisse zeigen uns heute dass es sich von einem Schwefelhaltigen Chlorid-Natrium-Wasser handelt das eine gewisse Radioaktivität enthält. Die Wassertemperatur steht zwischen 40º und 49º Grad je nach der Quelle.

    Dieses Wasser ist empfehlenswert für Athem-, Reuma-, Haut-, Gynäkoligische-, und Chirurgische- Probleme, sowie für psychologische und nervöse Störungen.

    Heutzutage haben wir die folgenden Anlagen:

  • Balnearium von Dávila. 986540012
  • Balnearium von Acuña. 986540010
  • Quellen von "Las Burgas"
  • "Lavadoiro público"
  • Balnearium von Dávila und die Quellen von Las Burgas

    Balnearium von Dávila und die Quellen von "Las Burgas"

    TOURISMUS: Seit Caldas als Badekurort bekannt wurde, wird der Tourismus immer wichtiger, vor allem für die Entwicklung der Stadt. Der Tourist kann mehrere Sachen unternehmen:

    Im Stadtzentrum ist die Parkanlage neben dem Eichenwald und der Flussumgebung die "Os Choróns" genannt wird, zu sehen. Es ist auch die historische Gasse Real (heute nur für Fussgänger), mit einigen Adelshäusern zu sehen, sowie die Römerbrücke über den Fluss Bermaña, die Kirche Santo Tomás und die wunderschöne Umgebung: Der Park von "As Palmeiras" und ein Kinderspielplatz der "A Plazuela" genannt wird.

    In der Pfarrei kann man durch schöne Wanderwege gehen und einige Adelshäuser, Kirchen und verschiedene Naturgegende besuchen.

    Eine andre Auswahl sind die naheliegenden Berge zu besuchen wie z.B der "Xiabre" (640 m.), von deren Spitze die Ebene vom Salnés und die Ría da Arousa zu betrachten sind. Auch hervorzuheben ist der Berg Santa María, von hier aus sieht man sehr gut den Lauf des Flusses Umia, insgesamt mit dem "Wasserfall", Reste der ehemaligen hydroelektrischen Zentrale sowie Reste von alten Wassermühlen.

    Römische Brücke und Überblick des Flusses Umia

    Römische Brücke und Überblick des Flusses Umia

    Wenn wir als Ausgangspunkt die Stadt Caldas nehmen, können wir dank ihrer guten Lage mehrere Wege ausserhalb der Gemeinde gehen:

    Der Weinweg: Portas, Lantaño, Vilanoviña, Ribadumia, Barrantes und Cambados.

    Die Strandwege: haben gute Strände und hervorragende Meeresfrüchte aus der Ría (Trichtermündung). Man darf nicht vergessen die Orte von O Grove, Illa da Toxa, Illa de Arousa, Portonovo, Sanxenxo und Vilagarcía zu besuchen.

    Weg des Barbanzas: Zu besuchen sind Catoira, Rianxo, Boiro, Pobra do Caramiñal und Ribeira. Hervorzuheben sind der Hügel "A Curota" und das Naturschutzgebiet von "as dunas de Corrubedo" (die Dünen von Corrubedo).

    Der Jakobsweg: Santiago ist Universitätsstadt, Verwaltungs- und Politikshauptstadt Galiziens und Zentrum der Pilgerer. Hervorzuheben ist natürlich seine Kathedrale und die historisch-kulturelle Altstadt.

    Weg der Petroglifen: Wenn wir den Lauf des Flusses Umia Richtung La Estrada verfolgen, können wir Segade und sein Wasserfall betrachten um so später Richtung Campo Lameiro zu gehen wo wir mehrere prehistorische Funde sehen.

    Weg des Morrazos: Halbinsel zwischen der Ría von Pontevedra und Vigo. Diese Strecke schliesst Marín, Bueu, Cangas und Moaña ein. Auf der andren Seite der Ría erscheint Vigo, und im Eingang der Ría die Inseln Cíes.

    Das Touristische Informationsbüro befindet sich im Stadtauditorium, in der Román López Allee (As Baldosas). Um Unterkunftsinformation zu kriegen ist es das beste in der vergrösserten Karte der ersten Seite nachzusehen.

    GASTRONOMIE: Wegen seiner Tradition und Geschichte sind folgende Produkte zu nennen:

    Beckereien: verschiedene Sorten von Brot: Butterbrot, "fanchucos", "cornechos", Maisbrot, und verschiedene Pasteten aus Mais oder Weizen gemacht.

    Forelle aus dem Umia: im Ofen mit Schinken gebraten schmecken sie besonders gut. Dank dem Fluss Umia haben wir auch Lachs und sogar Neunaugen.

    Neunaugen: gekocht oder in Pastete.

    Nachtisch: Hervorzuheben ist ein grosses Brezel, und ein Kuchen der aus Eier, Mehl, Butter und Zucker gemacht wird. Zu probieren sind auch die Milchbrötchen und Kekse die man zu Ostern backt.

    Wein: País, Ribeiro und Albariño. Man darf das bekannte Getränk das aus dem Wein gemacht wird nicht vergessen: es wird "Augardente" genannt und es ist eine Art Weinbrand der mit Zucker, Zitronenschale und Kaffeeekörner gebrannt wird. Dieser Weinbrand ist bekannt als "Queimada". Man sagt eine gute Queimada zu machen sei eine Kunst.

    Andre Gerichte sind Eintopfgerichte bestehend aus Fleisch, Gemüse, Kichererbsen, usw.

    Gastronomie

    Grosse Brezel, klelnes Weissbrot, "fanchucos", Maispastete und Wein.

    FESTE: Es gibt viele Festlichkeiten und Wallfahrten die in Caldas und Umgebung stattfinden, wichtig ist das Fest des Schutzheiligen San Roque (am 16 August). In der Winterzeit sind die Fastnacht und "enterro da sardiña" (die Beerdigung der Sardine) die bekanntesten Feste.

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